Ich bin erregt. Lasse ich die Erregung weiter zu, so
bekomme ich Angst. Deshalb sage ich mir: ich bin gar
nicht erregt, ich will gar nichts tun. Gleichzeitig spüre ich
aber, dass ich dennoch etwas tun will; da ich aber mein
ursprüngliches Ziel vergessen habe, weiss ich nicht was.
Die Aussenwelt muss etwas tun, was mich aus meiner
Spannung befreit und mir doch nicht Angst macht. Sie
muss machen, dass ich handle, dann bin ich der Verant-
wortung enthoben. Sie muss mich ‚ablenken‘, ‚zerstreuen‘,
damit das, was ich tue, von meinem ursprünglichen Ziel
weit genug entfernt ist. Sie soll das Unmögliche möglich
machen: mir Entspannung ohne Triebhandlung verschaf-
fen.
bekomme ich Angst. Deshalb sage ich mir: ich bin gar
nicht erregt, ich will gar nichts tun. Gleichzeitig spüre ich
aber, dass ich dennoch etwas tun will; da ich aber mein
ursprüngliches Ziel vergessen habe, weiss ich nicht was.
Die Aussenwelt muss etwas tun, was mich aus meiner
Spannung befreit und mir doch nicht Angst macht. Sie
muss machen, dass ich handle, dann bin ich der Verant-
wortung enthoben. Sie muss mich ‚ablenken‘, ‚zerstreuen‘,
damit das, was ich tue, von meinem ursprünglichen Ziel
weit genug entfernt ist. Sie soll das Unmögliche möglich
machen: mir Entspannung ohne Triebhandlung verschaf-
fen.
— O. Feinchel